Mamas Leinenführigkeit

Ihr habt jetzt schon eine stattliche Größe erreicht und genug Power, Eure Mütter auszuführen. Leider gestaltet sich das nicht immer so, wie Ihr das gerne hättet, stimmt`s? Zum Beispiel würdet ihr zu gerne die Katze näher begutachten, aber Mama ist natürlich von dieser Idee gar nicht begeistert und schlörrt Euch in die ganz andere Richtung. Also müssen wir mit List und Tücke arbeiten, denn der Zweibeiner an sich ist uns dann hilflos ausgeliefert, wenn wir das Überraschungsmoment ausnutzen. Ich z. B. bin sehr brav und folgsam mit Mama dahingeschlendert. Natürlich hatte ich schon den Katzengeruch in der Nase, natürlich hatte ich sie auch schon entdeckt, Mama nicht. Okay, ich wollte nicht, dass sie sich eine kleine Gehirnerschütterung zuzieht, als sie mit dem Schädel vor diesen Holzhaufen gerannt ist, in dem diese blöde Katze saß, aber ich kann doch nichts für ihre Tollpatschigkeit! Ansonsten sind Mamas besser auszuführen als Papas. Sie steigen auch mal mit unsereins in so ein schönes Paketauto, weil Hund ja wissen muss, was der nette Paketmann wohl alles in seinem Auto versteckt hat. Okay, angeblich wollte sie auch da nicht rein, aber wir waren drin! Ihr glaubt nicht, was für große Augen solche Paketmänner machen können. Fakt ist, dass Mama niemals in das Innere dieses Auto hätte gucken können, wenn ich sie nicht ausgeführt hätte. Lustig isses auch im Winter, die Wege sind glatt, Mamas haben keinen Allradantrieb und sind uns noch mehr ausgeliefert. Ihr wollt wild und heftig im Schnee toben? Klar, probiert es doch aus, der Winter steht quasi vor der Tür!

Fazit: Immer das Überraschungsmoment ausnutzen! 5 Tage prima dieses furchtbare "bei-Fuß-Kommando" befolgen und am 6. Tag ab in die Prärie! Bevor Mütter die Leinen loslassen, rennen sie lieber mit Euch durch die dicksten Büsche, glaubt mir, ich weiß wovon ich belle!

Also die Öhrchen steif und die Leine immer schön auf "Zuch" halten bellt Euch die Ronja bis zum nächsten Mal zu!

 

 

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