Lebenslauf


 

Name:

Ronja von Moulin Rouge

Rufnamen: Schlünzchen, Luzi (von Luzifer), Lissbeth und "ich werde wahnsinnig!"

 

Geburtsdatum:

 

05. Dezember 2000

Wohnort: Blankenhain, Thür. (geradeaus, dann links)
Familienstand: Klar steh ich in einer Familie, tzzzz.
Eltern: Blöde Frage, Mama und Papa natürlich!
Geschwister: Klar doch, 3 Schwestern, 1 Bruder!

 

Schulbildung:

 
Grundschule: In Werther, Thür., bis Juni 2001.
Privatschule: In Blankenhain, Thür., ab Juni 2001
Abschlüsse: Ab...??? waaas??????
Fremdsprachen: Zeichensprache, am Menschengeplapper bin ich noch dran.
Hobbies/Fähigkeiten: Fressen, schlafen, Gartenarbeiten, Wald- und Wiesenkontrollen, Grundstücksbewachung und Zickenalarm!!!!
Führerschein: Klar doch, ich bin im Besitz der Führerscheinklasse 309, die mich berechtigt, Zweibeiner bis max. 300 kg zu führen!

 

Blankenhain im Juli 2005

 

Ronja v. Moulin Rouge

 

Wie alles begann...

 

Naja, ehrlich gebellt, so richtig weiß ich das auch nicht mehr, ich war ja noch relativ klein, aber Mama hat es schon oft genug erzählt und vielleicht sollte ich diesmal ihrem Geplapper glauben.

 

Erinnern kann ich mich noch ganz genau, dass es ein Sonntag war und ich eigentlich mit meiner Schwester Ranka schon schlafen gehen wollte. Auf einmal kamen unsere Züchtereltern und wir durften noch mal am Gartentor gucken, weil ein rotes Blechgefährt kam. 2 Menschen sind ausgestiegen und wir haben sie boxermäßig begrüßt. Ich hab mich gleich auf die 2 gestürzt und Ranka gar nicht zu Potte kommen lassen. Weil es ja auch offensichtlich nur um mich ging, wurde Ranka weggesperrt und ich durfte gaaanz allein mit den Menschen spielen. Irgendwann sind sie dann einfach wieder mit ihrem roten Blechdingens  weggefahren.

 

Eigentlich hatte ich das mit den Leuten schon wieder vergessen, aber sie kamen wieder! Diesmal hatten sie ein Halsband für mich mitgebracht und haben mit den Züchtereltern wichtige Dinge besprochen. In der Zeit wollte Ranka unbedingt mein neues Halsband, aber ich wollte es ihr nicht geben und habe selbstverständlich darum gekämpft. Als alle Menschen wiederkamen, hatte ich gewonnen, ich saß da und hatte mein niegelneues Halsband - in 2 Teilen im Maul!

 

Dann ging alles blitzschnell, ich kriegte ein anderes Halsband umgewerkelt, wurde noch mal von Ranka abgeschleckt, meine Züchtermama gab mir wichtige Hinweise, ich solle lieb sein und so. Dann haben die Neuen ihre Blechkarre aufgemacht, mich reingehockt, gehupt und gewunken und ab ging die Post. Meine Güte, was war ich aufgeregt. Ein bissel beschämt muss ich gestehen, dass ich dann erst mal mein Frühstück rückwärts gegessen und in`s Auto gespuckt habe. Aber niemand hat geschimpft, ehrlich nicht. Dann bin ich eingeschlafen und irgendwann haben die mich geweckt, ich war da.

 

Wir wollen es versuchen, kurz zu machen. Die ersten Wochen waren nicht so ganz einfach für mich. Die hatten nämlich überall in ihrem Haus, in ihren Schränken Hunde wohnen, jahaa. Zwar haben meine neuen Leute mich immer beruhigt und mir erzählt, dass ich das selber bin, ich würde mich spiegeln. Naja, ich hab`s dann irgendwann schon gerafft, aber es war schon ganz schön aufregend. Mit dem Pipi hat es anfänglich auch Missverständnisse gegeben. Ich wollte die schöne Wiese draußen einfach nicht fluten, hab das lieber drinnen gemacht, was wiederum den neuen Leuten nicht soooo doll gefallen hat.

 

Eines schönen Tages hab ich gemerkt, dass das alles kein Urlaub ist, sondern mein neues Daheim. Es gefiel mir ja alles auch, aber im Stillen hab ich schon manchmal an meine Schwester Ranka denken müssen.

 

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an meine Züchtereltern Dorle und Bernd Peter, die dafür gesorgt haben, dass aus mir ein kerngesundes, selbstbewusstes und wesensstarkes Boxermädchen geworden ist.

 Ihr könnt sie auch auf ihrer Homepage mal besuchen gehen:

 

www.ib-peter.de/deutsche-boxer/

 

 

Zweibeiner-Fazit: Unsere Ronja war eine liebenswerte Zicke, die es fertig gebracht hat, uns auf die höchste Palme zu jagen und danach mit unwiderstehlichem Blick zu fragen schien, warum wir uns so aufregen...

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